Carolin Pienkos wurde in Osnabrück geboren und studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Kulturwissenschaft in Bremen. Schon während des Studiums sammelte sie viele Theatererfahrungen als Assistentin in Regie und Dramaturgie an verschiedenen Theatern (Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Bremer Theater, Oldenburgisches Staatstheater, bremer shakespeare company) und verarbeitete diese in wissenschaftlichen Studien. Nach dem Studium begann sie als Assistentin am Wiener Burgtheater, wo sie u.a. mit Dimiter Gotscheff, Dieter Giesing, Nicolas Stemann, aber vor allem mit Andrea Breth arbeitete.

Zeitgleich inszenierte sie ab 2002 im Kasino und Vestibül des Burgtheaters diverse Stücke (u.a. "Lantana" (A. Bovell) / "Die Zoogeschichte" (E.Albee)/ "lieber weit weg" (G.Murphy)/ "Sieben Sekunden" (F.Richter)). Für ihre Uraufführung des Stückes "lieber weit weg" im Vestibül des Wiener Burgtheaters wurde sie 2005 für den „Nestroy-Preis“ in der Kategorie „Bester Nachwuchs/Regie“ nominiert. Seither inszenierte sie u.a. in Hamburg, Bremen und vor allem in Wien (u.a. "Romeo und Julia" / "Wie es euch gefällt" (W.Shakespeare)/ "Revanche" (A.Shaffer)/ "Der Vorname" (de la Pattelière/Delaporte)/ "c(r)ash" (R.Henning)). Von 2012 bis 2014 arbeitete sie als Spielleiterin im stadtTheater walfischgasse in Wien. Seit September 2016 läuft im Wiener Akademietheater ihre Inszenierung CORIOLAN von W.Shakespeare. Sie ist verheiratet mit dem Schauspieler Cornelius Obonya, mit dem sie einen gemeinsamen Sohn hat.

 

Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Kulturwissenschaft an der Uni Bremen mit Schwerpunkt Neue Medien, Theater und Kunst (u.a. bei Prof.Dr. Gerd Sautermeister/Prof.Dr. Ivan Illich)  


Regieassistenzen in Theater u. Oper: Bremer Theater, bremer shakespeare company,
Staatstheater Oldenburg, Schauspielhaus Hamburg


Praktikum Museum Weserburg, Bremen (ab 1992)



Stipendium für das Internationale Forum des Berliner Theatertreffens (2006)

Final Cut Pro-Filmschnitt (2009)

Abschluss des Psychotherapeutischen Propädeutikums (Uni Wien/2012)

Regieassistenz am Burgtheater, Wien 

(2001-2004)

  • F. Schiller: „Maria Stuart“, R: A. Breth
  • M. McDonagh: „Der Leutnant von Inishmore“, R: D. Gotscheff
  • B. Strauß: „Pancomedia“, R: D. Giesing
  • N. LaBute: „maß der dinge“, R: I.Bauersima (in Kooperation mit den Salzburger Festspielen)
  • H. v. Hofmannsthal: „Elektra“, R: J.Schlömer
  • E. Jelinek: „Das Werk“, R: N. Stemann
  • G. Hauptmann: „Vor Sonnenuntergang“, R: S. Hartmann
  • E. Albee: „Die Ziege“, R: A. Breth
  • F. Schiller: „Don Carlos“, R: A. Breth
  • T. Williams: „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, R: A. Breth

Regie / Auswahl: 

  • C.Pienkos/M.Schöndorf: „Adieu. Ein Abend Selbstmord“ (2002) Kasino/Burgtheater
  • F. Richter: „Sieben Sekunden“ Kasino/Burgtheater (2002)
  • E. Albee: „Die Zoogeschichte“ Kasino/Burgtheater (2003)
  • Gerald Murphy: „Lieber weit weg“ (DEA) Vestibül/Burgtheater (2004)
    Nominiert für den Nestroy-Preis (Bester Nachwuchs/Regie /2004)

  • W. Shakespeare: „Wie es euch gefällt“, bremer shakespeare company (2006)
  • I. Keun: „Das kunstseidene Mädchen“, Broadway Bar, Wien (2007)
  • A. Bovell: „Lantana“, Kasino/Burgtheater (2008)
  • „Wien, Wien nur du allein“. Dokumentarisches Filmprojekt (2008)
  • R.W.Fassbinder: „Katzelmacher“, Schauspielhaus Wien (Jahrgangsinszenierung des Konservatorium Wien Privatuniversität/2010)
  • W. Shakespeare: „Romeo und Julia“, Shakespeare auf der Rosenburg (2010)
  • Theater- und Kurzfilmprojekt innerhalb des Psychotherapeutischen Propädeutikums für Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen (Uni Wien/2011)
  • A. Shaffer: „Revanche“, stadtTheater walfischgasse (2012)

Spielleitung im stadtTheater walfischgasse (2012-14) verantwortlich für den Spielplan der Eigenproduktionen

  • De la Patellière/Delaporte: „Der Vorname“ 
  • Rupert Henning: „C(r)ash“ 
  • Alan Ayckbourn: „Halbe Wahrheiten“
  • David Auburn: „Der Beweis"
  •  William Shakespeare: "Coriolan", Akademietheater/ Burgtheater Wien (Premiere 16.9.2016)

  • J.Strauss: "Die Fledermaus", Teatro alla Scala, Mailand, 2018                                                                                                                  
  • In Vorbereitung: Die Zauberflöte, Oper im Steinbruch, St.Margareten 2019 Premiere 10.7.2019